Pressemitteilung „Inklusion und Liebe“ in der Thega

Hildesheim. Ein Abend der besonderen Art steht in der Thega bevor. Wo sonst Actionfilme und Komödien zu sehen sind und es aus mächtigen Soundsystemen dröhnt und kracht, werden am Montag, 25. Juni, Bilder und Töne ganz anderer Natur präsentiert. „ Inklusion und Liebe ” lautet der Titel des Projekts, an dem unter der Leitung des Berliner Künstlers Ulf Aminde Teilnehmer der Künstlergruppe „Die Wilderers” sowie weitere Kunden der Diakonie Himmelsthür, die 2011 vom Campus Sorsum in die Stadt gezogen sind, mitgewirkt haben. In einem bunten Abendprogramm sollen die Ergebnisse des Projektes nun vorgestellt werden. Dazu sind alle Hildesheimer herzlich eingeladen. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

An der Realisierung von „Inklusion und Liebe” waren etliche Personen und Institutionen beteiligt. Finanziert wurde das Projekt durch die Stiftung der Diakonie Himmelsthür, ausgeführt durch die Diakonie Himmelsthür selbst. Die pädagogische Leitung hatte Almut Heimann übernommen, die von den FSJlern Annalena Krahmer und Benjamin Westfalen unterstützt wurde.

Die künstlerische Umsetzung lag in den Händen von Ulf Aminde. Der Berliner hat sich als Film- und Videokünstler einen Namen gemacht. Einige seiner Werke sind derzeit im Rahmen der Großausstellung „Made in Germany” in der Kestner-Gesellschaft in Hannover zu sehen.

Auch bei „Inklusion und Liebe” hat Aminde zumeist mit der Kamera gearbeitet. So wurden praktisch alle Ereignisse während der 14 Projekttage filmisch dokumentiert. Seien es die Gespräche unter den Teilnehmern, die nachgespielten Szenen aus Liebesfilmen oder Alltagsszenen zum Thema „Liebe”, die Verwandlung des Wilderer-Ateliers zum „Roten Salon” oder die Diskussionsrunde unter anderem mit dem Vorstand der Diakonie Himmelsthür, Ulrich Stoebe, Stiftungsvorstand Wolfgang Dressler sowie Jörg Plehn (Geschäftsführer der proWerkstätten).

Der „Rote Salon” wird am kommenden Montag in der Thega aufgebaut. Dort werden Teilnehmer des Kunstprojektes während des gesamten Abends unterschiedliche Performances zeigen. Als Auftakt wird im großen Filmsaal ein Kurzfilm als Zusammenschnitt des Projektes präsentiert. Nach Begrüßung und Vorstellung des Projekts durch den Vorstand der Stiftung und den Künstler, werden in allen drei Sälen sämtliche Mitschnitte gezeigt. Im Foyer besteht die Möglichkeit bei Sekt und den üblichen Kinosnacks weitere Informationen über „Inklusion und Liebe zu bekommen und sich auszutauschen.

Die Organisatoren sind zuversichtlich. Almut Heimann, Ulrich Stoebe und Wolfgang Dressler unisono: „Die Atmosphäre wird toll sein. Wir hoffen auf viele Gäste und freuen uns auf einen wunderbaren Abend.”